Selbstfürsorge-Tipp von Christa Spannbauer:
Sorge Dich nicht, sondern lebe!

Das ist leicht gesagt, doch alles andere als leicht getan. Sorgen sind hartnäckige Gesellen. Wenn sie erst einmal da sind, ist es schwer, sie wieder loszuwerden. Sie nisten sich in unseren Gedanken ein, begleiten uns mit schweren Schritten durch den Tag und flüstern uns in den Nächten furchterregende Dinge ins Ohr. Sie entwerfen vor unserem geistigen Auge Schreckensszenarien und malen ständig düstere Dinge an die Wand, bis wir schließlich gar nicht anders können als das Schlimmste zu erwarten. Dabei treten die Probleme, die sie uns einreden, in den meisten Fällen gar nicht ein. Denn unsere Sorgen sind oft alles andere als realistisch, sondern vielmehr verzerrte Wahrnehmungen der Wirklichkeit, Angstkonstrukte unseres Geistes, die durch schlechte Erfahrungen oder negative Worte anderer Menschen genährt werden. Genau deshalb können wir ihrer auch mit den Mitteln des Geistes wieder Herr werden. Analysiere daher auftauchende Sorgen aufmerksam und frage Dich: Wie wahrscheinlich ist es, dass das, was ich befürchte, wirklich eintritt? Was werde ich in einer Woche über die Situation denken, in der ich mich gerade befinde? Gibt es ähnliche Situationen, die ich schon bewältigt habe? Was würde ich einer guten Freundin raten, wenn sie sich mit ähnlichen Sorgen herumschlägt?

Sollte all dies keine Lösung bringen, dann stelle Dir einmal die alles entscheidende Frage: Wenn ich morgen sterben müsste, wären diese Sorgen dann wirklich von Bedeutung? Und tu‘ vor allem Folgendes: Blicke öfters hinauf in den Sternenhimmel. Das rückt alles wieder in die richtige Perspektive. Wie klein unsere Sorgen doch sind angesichts der Weite des Weltalls!

Buchtipp: Christa Spannbauer: Sei gut zu dir! Die Kunst der Selbstliebe. Verlag Herder, 2016.

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