(Tag 2) Die Naturfarben kommen …

Am 2. Tag des 21 Tage Filmprojekts werden die Naturfarben für das neue Greenstyle-Studio geliefert. Die Naturharzfarben sind lösungsmittelfrei und fördern ein gesundes Raumklima.

 

Wieso natürliche Produkte und Naturfarben?

Jedes Jahr werden in Deutschland rund eine halbe Million Tonnen Innenwandfarbe verpinselt. Meist handelt es sich dabei um Dispersionsfarbe auf Wasserbasis. Sie besteht aus Pigmenten, die für die Deckkraft sorgen. Hinzu kommen Bindemittel und Wasser sowie eine ganze Reihe von Hilfsstoffen.

Durch Fremdstoffe, wie Ausdünstungen von Farben, Lösungsmitteln, Klebern, synthetischen Teppichböden oder Weichmachern, gerät der Körper in Stress und wir fühlen uns erschöpft und müde. Wie wir bauen, wohnen und arbeiten, beeinflusst jedoch ganz erheblich die Qualität unserer Gesundheit und Umwelt.

Bei unserer Ernährung legen wir Wert auf gesunde Produkte. Bei der Art, wie wir wohnen, oft nicht. Viele Menschen wissen nicht, wie gut man sich in einer gesunden und natürlichen Raumatmosphäre mit ökologischen Wohneinrichtungen fühlen kann. Wie wichtig ist es da, ein gesundes Raumklima in seinem Wohn- und Arbeitsumfeld zu schaffen, damit der Körper stressfrei funktionieren kann. Doch wer weiß schon, welchen von den zertifizieren Bio-Herstellern im Bereich „gesund und natürlich wohnen“ man vertrauen kann?

Bei der Auswahl der Baustoffe fehlt es oftmals an der ökologischen Konsequenz. Die Produkte machen quantitativ nur einen sehr geringen Teil der Baumasse aus und werden häufig als vergleichsweise unwichtig angesehen. Doch nur wenige Menschen machen sich Gedanken, in welchem Zusammenhang möglicherweise herkömmliche Farben mit gesundheitlichen Problemen (z. B. Asthma oder Hauterkrankungen) stehen könnten. Sowohl Menschen als auch Raumluft haben permanent unmittelbaren Kontakt zu diesen Oberflächen – man fühlt Oberflächen, man riecht und atmet die Substanzen ein, die die Oberflächen emittieren. Auch Lösemittel werden häufig eingesetzt, damit die Farbe streich- und/oder spritzfähig bleibt. Durch ihre Ausgasung hat sie häufig einen starken Geruch. Bei herkömmlichen Farben sind es Alkohole und chemische Lösemittel wie Xylol, Toluol, Glykole. Diese können zu Gesundheitsstörungen führen. Bei Naturfarben werden Alkohole, Öle, Terpene, Isoaliphate oder Wasser eingesetzt.

Naturfarben – eine gesunde Entscheidung

Ob Lack, Lasur, Wachs oder Öl – Naturfarbenhersteller bieten für alle Beschichtungsaufgaben mittlerweile qualitativ hochwertige Produkte aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen und verwenden häufig Erd- und Mineral- bzw. Pflanzenfarben. Haltbarkeit und Design der Oberflächen sind hochwertig und brauchen keinen Vergleich zu scheuen. Diese Farben und Öle sind nicht nur umwelt- und gesundheitsfreundlich, gegenüber synthetisch hergestellten Produkten haben sie folgende Vorteile:

– Die Gewinnung erfolgt ökologisch schonend.
– Es müssen keine giftigen Stoffe zur Konservierung oder gegen Hautbildung der Farbe eingesetzt werden.
– Naturfarben haben im Außenbereich einen natürlichen Abbaueffekt und geben keine giftigen Stoffe ins Grundwasser ab.

Natürliche Mineralien sind häufig bei Naturfarben-Herstellern voll deklariert, sie geben ihren Verbrauchern einen vertrauensvollen Einblick in die Herstellung der Farben. So werden häufig Naturöle wie Leinöle aus heiß gepressten Leinsamen und Ricinenöl, das durch Pressen der Tungbaumsamen gewonnen wird, verwendet – eine gesunde Alternative, die das Raumklima fühlbar verändert.

Das 21 Tage Filmprojekt wird von unseren Partnern Sentinel Haus Institut, Ökohaus-Pionier Baufritz, Greenstyle-Magazin FOGS, Mindstyle-Magazin bewusster leben, BIO-Magazin, Online-Magazin Idee für mich und dem Aufklärungsportal für Komplementärmedizin Naturheilmagazin unterstützt.

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