Die “Cittàslow”-Bewegung – die langsamsten Städte der Welt

Das orangene Schneckensymbol ist das Zeichen für die “Cittàslow”-Bewegung und auch eine Verpflichtung. Mittlerweile zählen 150 Städte zu den langsamsten der Welt. Hierbei spielte auch immer der Nachhaltigkeitsgedanke eine wesentliche Rolle.

Experte “Cittàslow“-Reisen

Eine Cittàslow ist „eine Stadt, in der Menschen leben, die neugierig auf die wiedergefundene Zeit sind, die reich ist an Plätzen, Theatern, Geschäften, Cafés, Restaurants, Orten voller Geist, ursprünglichen Landschaften, faszinierender Handwerkskunst, wo der Mensch noch das Langsame anerkennt, den Wechsel der Jahreszeiten, die Echtheit der Produkte und die Spontaneität der Bräuche genießt, den Geschmack und die Gesundheit achtet“. Die „Slow City“-Mitgliedsstädte unterzeichnen eine Reihe von Verpflichtungen, deren Einhaltung in allen Mitgliedsstädten einheitlich und in regelmäßigen Abständen überprüft wird. Eine Slow City erkennt man daran, dass eine Umweltpolitik gemacht wird, die als Zielsetzung den Erhalt und die Förderung von regionalen Besonderheiten und des städtischen Charakters hat, wobei Recyclingtechnik und Mehrwegsysteme bevorzugt gefördert werden; eine Politik der Infrastruktur betrieben wird, die funktionell ist für die Aufwertung der Flächen und nicht für die reine Belegung. Die Cittàslows dieser Welt sind Städte und Gemeinden, die versuchen, den Zeitgeist für sich zu interpretieren und gleichzeitig den individuellen Charakter in ihrer Gemeinde zu bewahren. Die Idee dazu stammt von Paolo Saturnini, Bürgermeister des italienischen Ortes Greve in Chianti. Sehr schnell haben sich diesem Projekt weitere Bürgermeister angeschlossen. Seither hat sich das Netzwerk kontinuierlich entwickelt und zählt mittlerweile über 150 Städte und Gemeinden in 25 Ländern der Welt.

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